„Es ist nicht einfach ein Roman, sondern ein großes Gedicht“ – resümierte die Jury des Stadtschreiberpreises von Bergen-Enkheim über den Debutroman ihrer Preisträgerin Anja Kampmann. Das trifft es gut, denn sowohl in der literarischen Welt als auch in der Poetik ist die Schriftstellerin zuhause. Im November stellt sie ihre Werke als Poet in Residence an der UDE vor.
Vom Leuchten- über den Möglichkeitsraum der Literatur
Vorlesung 1: Realismus rockt nicht
Vorlesung 2: Vom Singen im Sagen
Für zwei Vorlesungen und eine Lesung aus ihren Romanen kommt Anja Kampmann auf Einladung des Studiengangs Literatur und Medienpraxis (LuM) an den Essener Campus. Die Interessierten erwartet ein Einblick in die Arbeitswelt und die Herangehensweise der erfolgreichen Schriftstellerin. „In meinen Poetikvorlesungen frage ich: Wie kann ein Schreiben aussehen, das leuchtet und strahlt? Was ist Stimme? Wie gehe ich mit der komplexen Welt um, die mir in Recherchen begegnet? Was ist der Unterschied zwischen einer Autorin und ihrer Biografie? Warum ist Literatur nicht in erster Linie Kopfsache?“, so Kampmann.
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„Es ist nicht einfach ein Roman, sondern ein großes Gedicht“