In der Frankfurter Anthologie schreibt Matthias Weichelt über „Versuch über das Meer“: „Natur und Technik sind untrennbar ineinander verhakt, reißen und ziehen aneinander. Nur wer über all das hinwegsieht, kann festhalten an den Phantasien und Sehnsüchten, am Meer der „romantischen Feuer/an den Kiesstränden“. Wer draußen ist, umgeben von Kälte und Nacht, dem bleiben nur die Kräne, die „nachtwärts das heimweh hieven“. (…) Das Meer schnappt nach sich selbst, verschlingt sich, entsteht immerfort neu. Nur im Gedicht kann man es für einen Moment zum Stillstand bringen, mit einem Punkt (…) Danach läuft es wieder an, für die Träume und die Wellen gibt es kein Ende.“
Nachzulesen und zu hören in der Lesung von Thomas Huber hier.
Aktuelles
Frankfurter Anthologie