„In dem Buch Vom Sein zum Leben des Sinologen François Jullien fand ich dieser Tage: „Spätestens seit Mallarmé liest man ein Gedicht nicht mehr einzig aufgrund seiner Leidenschaft für einen Sinn und wegen seiner Entschlossenheit, sondern auch, um zu erfahren, was es in einer nicht ‚logischen‘ Weise ‚zusammenhält‘, ja, was sogar den logos herausfordert, aber trotzdem ‚wirkt‘.“ Daran musste ich beim Lesen des wunderbaren zweiten Gedichtbandes von Anja Kampmann denken, dessen Ton und Anmutung mich vor jeder Wahrnehmung inhaltlicher Aspekte berührt hat.“
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Michael Krüger, Lyrikempfehlungen