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Walle Sayer, Lesezeit

„Wie nebenbei zeigt ihre Dichtung dabei auf, wie man im Gedicht erzählen kann. Das Erzählte braucht nur anerzählt zu werden und bekommt dabei nicht mehr Gewicht wie die poetische Erzählstimme, wie der Erzählton.  Ein anderer, poetischer Umgang mit der Zeit hallt nach. (…) In ihrer Dankesrede in der Bayerische Akademie der Künste, umriss sie ihre Poetik mit einem leuchtenden Satz: Jede Geschichte, sagte sie, bilde sich auf den Obertönen der Realität; diese Realität solle ein Sänger, ein Dichter verwandeln, verdichten, in das Andere, Schwebende in eine verzauberte Sprache.“